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Die wichtigsten Begriffe zum Thema Morbus Parkinson
Akinese
Hochgradige Bewegungsarmut bis hin zur Bewegungsstarre.
Aminosäuren
Bausteine aller Eiweiße, die in der Natur vorkommen. Durch Verdauungsenzyme
wird Eiweiß wieder in Aminosäuren aufgespalten und kann erst dann
vom Körper verwertet werden.
Bradykinese
Verlangsamung der Bewegungen. Nicht zu verwechseln mit Hypokinese, die durch
Bewegungsarmut gekennzeichnet ist.
Decarboxylasehemmer
Arzneistoff, der das Enzym L-Dopa-Decarboxylase hemmt, wodurch die L-Dopa-Dosis
verringert werden kann. Wird nur in Kombination mit L-Dopa gegeben.
Dyskinesien
Abnorme unwillkürliche Bewegungen. Sind die Bewegungen vermehrt und übersteigert,
spricht man von Hyperkinesien, bei Bewegungsarmut von Hypokinesien.
Dystonie
Gruppe von Bewegungsstörungen, deren neurologischer Ursprung in den motorischen
Zentren im Gehirn liegt. Äußern sich meistens in Verkrampfungen
und Fehlhaltungen.
Enzym
Enzyme sind Eiweißstoffe, die chemische Reaktionen im Körper beschleunigen,
z. B. die Umwandlung von Stoffen.
Fluktuationen
Phasen guter Beweglichkeit wechseln sich mit Phasen schlechter Beweglichkeit
im Tagesverlauf ab.
Hirnstamm
Teil des Gehirns, welches grundlegende Aufgaben erfüllt, z. B. Reflexe,
Bewegungskoordinierung und Verknüpfung unterschiedlicher Nervenbahnen.
Mimik
Sichtbare Bewegungen der Gesichtsoberfläche, Gesichtsausdruck.
Multisystemerkrankung
Erkrankung, die mehrere Organsysteme betrifft.
Neuroleptikum
Auch Antipsychotikum, bezeichnet Medikamente, die zur Behandlung von Psychosen
und Schizophrenie eingesetzt werden.
Obstipation
Verstopfung
Orthostatische Hypotonie
Erniedrigter Blutdruck, der beim Aufstehen aus einer liegenden Position auftritt.
Paläontologe
Wissenschaftler, der sich mit historischen Lebewesen beschäftigt.
Psychiatrie
Medizinische Fachrichtung, die sich mit der Erforschung und Behandlung von
seelischen Erkrankungen befasst
Retard / Retardierung
Bei einer retardierten Kapsel oder Tablette wird der Wirkstoff nicht sofort
nach der Einnahme, sondern langsam über einen längeren Zeitraum
freigesetzt. Dadurch ist die Konzentration des Wirkstoffs im Blut gleichmäßiger
und die Wirkung hält länger an.
Substantia nigra
Teil des Gehirns, wirkt bei der Planung und beim Beginn von Bewegungen mit.
Symptom
Zeichen, das auf eine Erkrankung oder Verletzung hinweist.
Szintigraphie
Untersuchungsverfahren, bei dem radioaktive Substanzen in den Körper gebracht
werden und sich in bestimmten Regionen anreichern. Die radioaktive Strahlung
wird mit Hilfe eines Geräts aufgezeichnet. Da sich die radioaktiven Substanzen
sehr schnell abbauen, besteht keine Gefahr für den Patienten durch die
Radioaktivität.
Tremor
Medizinischer Fachausdruck für Zittern.
Vegetatives Nervensystem
Steuert lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Herzschlag, Magen-Darm-Tätigkeit
und kann willkürlich nicht beeinflusst werden.




